Die politische Einflussnahme durch autoritäre Regierungen stellt eine ernstzunehmende Bedrohung für die Wissenschaft dar. In solchen Systemen wird Forschung häufig instrumentalisiert, zensiert oder politisch gelenkt. In den USA ist dies ein neues Phänomen, das mit dem Amtsantritt von Donald Trump Anfang 2025 begann; seitdem werden Forschungsthemen eingeschränkt, Universitäten gegängelt, internationale Kooperationen unterbunden und staatliche Mittel vor einem drohenden „wissenschaftlichen Polexit“ gewarnt. In Ungarn setzt sich mit der 2025 beschlossenen Reorganisation des Ungarischen Forschungsnetzwerks HUN-REN der bereits seit 2019 laufende Abbau in den Wissenschaften fort, der unter anderem zum Umzug der Central European University von Budapest nach Wien geführt hatte.
Die Veranstaltung ist Teil der Online-Reihe „Wissenschaft unter Druck: Skepsis, Anfeindung, Stärkung„.
Im Gespräch:
Daniel Ziblatt, Eaton Professor of the Science of Government, Harvard University und Direktor der Abteilung Transformationen der Demokratie am WZB
Kriszta Kovács, Research Fellow of the Research Professorship Global Constitutionalism at WZB Berlin Social Science Center
Moderation: Shelly Kupferberg
Transkript
Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.
